Institut für Ambulante Regressionstherapie

Institut für
Ambulante Regressionstherapie

 

 

 

Erschienen 2002

    Irene Behrmann

    Zurück ins Leben -

    Erfahrungen mit der ambulanten Regressionstherapie

    Mit einem Vorwort von Ludwig Janus

    Leutner-Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-934391-15-X

 

 

 

Erläuterungen

Das Buch beschreibt eine von der Autorin entwickelte neue Methode therapeutischer Arbeit für Einzelklienten. Dabei versteht sich diese Behandlungsweise als ein Bindeglied zwischen den bisher bestehenden zwei großen Therapierichtungen, der Gesprächs- und der Körpertherapien, die bisher, so schien es, unüberbrückbar nebeneinander standen.

Mit der Ambulanten Regressionstherapie wird ein therapeutischer Weg beschritten, bei dem emotionale und somatische Prozesse im therapeutischen Geschehen bewusst einbezogen werden, ohne dass die Klienten körperlich beührt werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Therapien

 Die Ambulante Regressionstherapie kann zur Anwendung kommen, wenn z. B. sprachliche Mittel in den gesprächsorientierten Therapieformen erschöpft sind. Körpertherapeuten wiederum können mit der Ambulanten Regressionstherapie arbeiten, wenn sie der Selbstbestimmung mehr Raum geben und die Eigenverantwortung verstärkt bei Klienten und Klientinnen lassen wollen.

Gestaltungstherapeuten, die der Körperpsychotherapie nahestehen, den Selbstausdruck z. B. durch Tanz, Malerei usw. betonen und oft mit Gruppen arbeiten, bekommen mit der Ambulanten Regressionstherapie eine Methode zur vertiefenden Einzeltherapie an die Hand.

 Selbstbestimmt und informiert

Klientinnen und Klienten werden zu Beginn einer Therapie ausführlich über Inhalt und Ziele dieser Methode informiert. Sie lassen sich freiwillig auf Regressionsprozesse ein, weil sie zuvor erfahren, was ungefähr abläuft, und weil sie wissen, dass sie nachfragen und den therapeutischen Prozess jederzeit unterbrechen können. Auch Länge und Häufigkeit von Liegungen werden, angepasst an die individuelle Situation und in Absprache mit einer Klientin/einem Klienten, verabredet.

 

Mehr zu den Stichworten

 

 

 

Keine körperliche Berührung

Klientinnen und Klienten werden körperlich nicht berührt, um die Regressionsprozesse nicht zu stören.

Bei dieser Methode, wie sie von der Autorin entwickelt und beschrieben wird, bedeutet es, in die Regression zu gehen, sich freiwillig, selbstbestimmt und im individuellen Tempo auf einen sensiblen Prozess der Selbstwahrnehmung einzulassen. Störende Symptome im Körper sowie im emotionalen und kognitiven Erleben eines Menschen sind Spuren die auf immer noch nachwirkendes belastendes oder traumatisches Geschehen verweisen. Sehr häufig können die Ursprungserlebnisse aufgespürt werden.

Waches Bewusstsein

Klienten sind bei wachem Bewusstsein und lernen, ihre Aufmerksamkeit auf körperliche, emotionale und kognitive Prozesse in ihrem Inneren zu richten. Durch gezielte Unterstützung bringen sie innere Wahrnehmungen mit Wort und Stimme zum Ausdruck. So lassen sich viele zuvor unerklärbare, störende Symptome, selbst vorgeburtliche Traumen oder Erlebnisse, die vor dem Spracherwerb liegen, bearbeiten.

Regressionsprozesse ermöglichen unter der Voraussetzung der Freiwilligkeit und Selbstbestimmung sowie in dem Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in die Therapiesituation, sehr viele störende Symptome zuzuordnen, sie zu verändern und aufzulösen.

Wer hat Gewinn von diesem Buch?

Das Buch ist für Therapeutinnen und Therapeuten, psychologisch aufmerksame Laien, Klienten und Menschen in Sozialberufen lohnend, weil therapeutische Prozesse erläutert werden und Fallbeispiele sowie Wortprotokolle anregen, über die Konsequenzen eigenen Verhaltens nachzudenken. Die Methode wird in klarer, lebendiger Sprache systematisch dargeboten. Ein ausführliches Sachregister ermöglicht, mit diesem Buch gezielt zu arbeiten.

 

 

 

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